Aus dem Alltag eines Spieleerfinders
Jedes Jahr wird das Angebot an Gesellschaftsspielen um witzige, spannende und faszinierende Spielideen bereichert. Neben den Neuauflagen von bewährten Spieleklassikern mit verändertem Design oder Material, locken vor allem neue Spielideen mit komplett neuen Spielverläufen und Aufgaben die Spielfreunde in die Spielwarengeschäfte. Es ist immer wieder verblüffend, dass trotz der großen bestehenden Auswahl an Spielideen immer wieder so viele neue Spiele erfunden werden. Das die Spielefreunde immer wieder mit neuen Spielen versorgt werden verdanken Sie den vielen kreativen Spieleerfinderen, die unermüdlich Tag und Nacht an Ihrer Wirkungsstätte neue Spielideen entwickeln.
Wie ein Spieleerfinder arbeitet und wie er immer wieder auf die Ideen für neue Spiele kommt wird in einem Interview mit dem Spieleerfinder Steffen Mühlhäuser im Unterhaltungsblog spassredaktion.de anschaulich beschrieben. Ganz klar geht aus diesem Interview hervor, dass ein gutes Spiel nicht nur aus einer unterhaltsamen Spielidee besteht. Auch das grafische Konzept muss stimmig sein und zum Spielethema passen. Das Zusammenspiel von Farben, Formen und Material unterstützt das Thema des Spiels und macht es erst zu einem erfolgreichen Spiel mit einem hohen Grad an Spielvergnügen.
Die Idee zu einem neuen Spiel kommt in der Regel nicht am Schreibtisch während der Bürozeit. Die kreativen Momente sind eher die Situationen, wo der Kopf frei für „Luftschlösser“ ist, wie bei Fahrten im Auto oder beim Spaziergang. Die Ideen müssen dann auf Papier gebracht werden und zu gegebener Zeit umgesetzt werden. Da im Jahr nur etwa drei Spiele geschaffen werden können, kann es wie bei Steffen Mühlhäuser durchaus sein, dass ordnerweise Spielideen gehortet werden, die erst nach Jahren umgesetzt werden können. Diese Menge an Kreativität garantiert den Fans schöner Gesellschaftsspiel auch für die nächsten Jahre ein immer wieder neues Angebot an spannenden, eindrucksvollen und unterhaltsamen Spielen am Brett, mit Karten oder mit Würfeln.